Die ursprüngliche Bedeutung der rituellen Reinheit ist Lauterkeit, Sauberkeit und Fleckenlosigkeit.
Allah, der Mächtige und Majestätische hat dem Muslim vorgeschrieben, sein Äußeres und Inneres zu säubern. So soll er sich äußerlich von offenkundigen Verboten säubern sowie von schlechten Dingen und schmutzigen Substanzen. Ebenso soll er sein Inneres säubern, indem er sein Herz von Krankheiten des Herzens befreit, wie z.B. Neid, Hochmütigkeit und Groll. Wenn er das tut, hat er sich verdient, dass Allah ihn liebt.
Allah, der Erhabene sagte: Allah liebt die Reumütigen, und Er liebt die, die sich rein halten. (Sure 2 al-Baqara Vers 222)
Allah befahl, dass wir uns für das Gebet reinigen sollen, weil das Gebet ein Treffen mit Allah, dem Erhabenen und ein vertrauliches Gespräch mit Ihm ist. Es ist bekannt, dass ein Mensch sich richtig sauber machen und seine schönsten Kleider anziehen würde, wenn er ein Treffen mit einem König oder einem Präsidenten hätte. Wie ist es dann mit jemandem, der ein Treffen mit Allah, dem König aller Könige hat?!
Allah, der Erhabene hat es dem Muslim zur Pflicht auferlegt, die islamische, rituelle Reinheit zu erlangen, wann immer er das Gebet verrichten, den Koran berühren oder die verehrte Kaaba umrunden will. In diesen genannten Fällen ist die rituelle Reinheit verpflichtend. Daneben gibt es viele Fälle, bei denen die rituelle Reinheit eine Angelegenheit, die nicht Pflicht, sondern freiwillig und islamisch empfohlen ist, wie etwa: vor dem Rezitieren des Korans (ohne ihn jedoch zu berühren), vor dem Sprechen von Bittgebeten, vor dem Schlafengehen usw.
- Der Muslim muss sich, wenn er beten möchte, von zwei Angelegenheiten reinigen:
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1
von unreinen Substanzen
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2
vom Zustand der rituellen Unreinheit
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Allah hat den Muslim angewiesen, sein Inneres und sein Herz von Beigesellung und Krankheiten des Herzens zu reinigen sowie sein Äußeres von Verbotenem und Schmutz zu säubern.